Klimafreundliches Webhosting

Dass der Klimawandel genau jetzt passiert ist kein Geheimnis. Naturkatastrophen sind bereits jetzt häufiger als noch vor zwei Jahrzehnten. Doch was haben Websites mit diesem Thema zu tun, wenn es sich nicht gerade um Informationsportale handelt? Schließlich sind doch eher die Website-Besucher gefragt, denn ihre Geräte verbrauchen Strom, während sie im Internet surfen.

Tatsächlich können Betreiber einer Website aktiv einen Teil zum Klimaschutz beitragen. Durch ein umweltfreundliches Hosting ist schon viel erreicht. Wer eine neue Website aufsetzt, sollte also nicht nur an SEO und die Wahl der passenden Agentur für Linkbuilding denken. Es sollten auch ein paar Augenblicke darauf verwendet werden, das richtige Hosting zu wählen.

Was ist Webhosting?

Eine Website besteht aus einer Reihe von Dateien, aus denen sich die Website zusammensetzt. Neben einigen Grafiken ist dies insbesondere der Code, der das Design, die Schriftart und die Farben der Website definiert. Damit die Website aufgerufen werden kann, müssen die Dateien in einem sogenannten Webspace gespeichert werden.

Webhosting verbraucht viel Energie

Wer keinen eigenen Server betreibt, musst diesen Webspace bei einem Webhoster mieten. Da die Server rund um die Uhr laufen, können Website-Betreiber an dieser Stelle ansetzen und etwas für das Klima tun. Was wie ein verschwindend geringer Beitrag wirkt, kann viel Einfluss haben. Das Internet verbraucht zunehmend mehr Energie, Rechenzentren haben einen Bedarf von Milliarden Kilowattstunden.



Klimafreundliches Webhosting ist möglich

Inzwischen ist es leicht ein grünes Webhosting zu wählen und so einen Beitrag zu leisten, die Zahl der Dürren, Starkregen und Extremwetterlagen nicht noch weiter nach oben zu treiben.

Unterschieden werden muss dabei aber zwischen Anbietern, die klimaneutral arbeiten und solchen, die tatsächlich Ökostrom nutzen. Der Rechercheaufwand mag abschreckend wirken, ist aber am Ende überschaubar groß: Hosting-Anbieter, die auf nachhaltig gewonnenen Strom setzen, geben offen und gut sichtbar an, mit welchem Stromanbieter sie zusammenarbeiten.

Aber auch Anbieter, die nicht preisgeben welchen Ökostromanbieter sie nutzen, müssen nicht schlecht sein. In jedem Fall sind sie noch immer eine bessere Wahl als Webhoster, die überhaupt nicht an das Klima denken.

Teurer als herkömmliches Hosting ist grünes Webhosting dabei nicht: Auch hier kann man bereits mit etwa 5€ im Monat den nötigen Webspace für die eigene Website buchen.

Die klimaneutrale Website nach vorne bringen

Eins ist klar: Eine Website, in die schon während der Erstellung so viel Engagement floss, verdient es auch bei Google ganz vorne mit dabei zu sein. Hier hilft nur eine durchdachte Strategie für starkes SEO, zumindest wenn nicht unnötig viel Zeit ins Land streichen soll.

Der Vorteil einer frischen Website ist, dass man von Beginn an alles richtig machen kann. Es gibt noch keine Altlasten wie zu verschachtelte Strukturen, die man mühsam entfernen muss. Stattdessen kann jede Seite optimiert werden. Das kommt nicht nur den Seitenbesuchern entgegen, die so direkt die Inhalte finden, die sie suchen.

Auch Computer können umweltfreundlich sein

Wer beim Webhosting noch nicht aufhören will, kann auch bei den eingesetzten Computern die Umwelt im Blick behalten. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, hochwertige gebrauchte Geräte zu nutzen anstatt Neuware zu kaufen. Durch diese Nachhaltigkeit beim Computerkauf spart man nicht nur bares Geld, sondern schon auch Ressourcen wie Wasser und seltene Erden.

Eine Antwort

  1. Juri sagt:

    Hallo,
    ein sehr wichtiges Thema, welches viele unterschätzen. Jede Nachricht und jede Webseite muss ja irgendwo gehostet werden.
    Vielen Dank für diesen Artikel!
    Liebe Grüße!

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