Wird es weiße Weihnachten geben?

Bald ist Heiligabend und wieder stellt sich die alljährliche Frage: Wird es weiße Weihnachten geben? Lichterglanz in der warmen Stube, der Duft von Tannengrün und Punsch, Ruhe und Behaglichkeit im Kreis der Familie und draußen tanzen dicke Flocken vor dem mit Eisblumen bedeckten Fenster – das perfekte Weihnachtsfest. Bei vielen steht Schneegestöber an den Festtagen ganz oben auf dem Wunschzettel.

Chancen steigen mit der Höhenlage
Vergangenes Jahr hat es ja geklappt, ganz Deutschland schlummerte unter einer Schneedecke, als die Weihnachtsglocken läuteten. Das kommt sehr selten vor – zuletzt 1981 und/oder 1986 âEUR” da sind sich die Statistiker wohl nicht ganz einig. Bewohner des deutschen Flachlands kommen im Schnitt nur alle sieben bis zehn Jahre in den Genuss weißer Weihnachten.

Wintereinbruch in TirolIn den Mittelgebirgen stehen die Chancen da schon besser: Je nach Höhenlage variiert die Wahrscheinlichkeit zwischen 30 und 60 Prozent. In Gebirgs- und höheren Mittelgebirgslagen müssen Weihnachtsmann oder Christkind wahrscheinlich durch den Schnee stapfen.

Ja, was denn nun? Weiße Weihnachten oder nicht? Ein Blick auf die Wetterkarten macht Hoffnung: Die Chancen stehen nämlich gar nicht schlecht. Allerdings hängt das davon ab, wo die Bescherung stattfinden wird. Die Prognosen auf diversen Wetterportalen fallen da zwar etwas unterschiedlich aus âEUR” der Tenor ist aber in etwa gleich. Im Süden Deutschlands und im Südosten liegt die Wahrscheinlichkeit in höheren Lagen bei bis zu 90 Prozent. Hier freut man sich bestimmt über Handschuhe, Mütze oder Schal unter dem Weihnachtsbaum.

In Mitteldeutschland schwankt die Chance auf eine romantische Schneedecke zwischen 20 und 60 Prozent, je nach Höhenlage. Die Norddeutschen müssen sich wohl mit grünen Weihnachten abfinden – hier liegt die Schneewahrscheinlichkeit zwischen 0 und 20 Prozent.

Ab in die Alpen!
Doch Meteorologen und Wetterexperten stützen sich neben der aktuellen Wetterlage auch gerne auf Erfahrungswerte. Demnach kommt es in der Regel nach einer niederschlagsreichen Phase – die momentan herrscht – zu einer Beruhigung der Wetterlage. Das wiederum bewirkt häufig ein sogenanntes blockierendes Hochdruckgebiet über Westeuropa und das wiederum ist für das Winterwetter bei uns verantwortlich.

Damit würde dann die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten in Deutschland steigen, zumindest in Höhenlagen über 600 Metern. Mit Schlitten Kinder und mit kuschligen Winterjacken Damen glücklich machen – das wäre ein Geschenktipp für alle, die auf diese frostige Wetterprognose setzen. Wer eher Geschenke für den Indoor-Typ sucht, der Ice Bag ist vielleicht eine Alternative, damit kann man mit Eis ein Flasche kühlen.

Fazit: Die Chancen, dass an den Weihnachtsfeiertagen die Flocken vom Himmel tanzen werden, stehen nur in den Bergen gut, in den mittleren Lagen sieht es da eher schlecht aus und im Flachland gehen die Chancen gegen Null. Das verspricht zumindest die aktuelle Wetterlage und die Statistik. Wer also unbedingt die weiße Pracht genießen möchte, sollte sich in die höheren Lagen der Alpen aufmachen. Aber auf das Wetter ist ja bekanntermaßen kein Verlass – bis Heiligabend kann ja noch einiges passieren.

Eine Antwort

  1. Fabian sagt:

    Schade ist das natürlich, aber das sind wir in Deutschland ja gewohnt, sofern wir nicht ein bisschen höher wohnen. Allerdings war der Dezember bisher wirklich sehr mild.
    Aber was nicht ist, kann ja noch werden, im Januar und Februar kommt der weiße Glanz bestimmt noch mal.

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