Jetzt konsens: Ozeanzyklen beeinflussen Globale Erwärmung

Was vor einigen Jahren in der Klimaforschung noch umstritten war, ist nun praktisch konsens: Die Zyklen der Meeresströmungen beeinflussen die Globale Temperaturentwicklung. In den letzten Monaten erschienen verschiedene Studien, die diese These bestätigen, so berichtet das Klima-Blog Kaltesonne.de.

Dieser wichtige Einflussfaktor wird bisher in den Klimamodellen nur unzureichend berücksichtigt. Das zeigt unter anderem die folgende Abbildung aus dem letzten Bericht des Weltklimarates IPCC:

Die Grafik zeigt den Verlauf der gemessenen Globalen Temperaturen von 1860 bis 2005 in schwarz sowie die Ergebnisse der zwei Klimamodelle CMIP3 und CMIP5 in blau bzw. rot. Die Globale Erwärmung von 1970 bis 2003 wird von den Modellen gut wiedergegeben. Von 1910 bis 1945 hat jedoch ebenfalls eine Erwärmungsphase stattgefunden, diese wird von den Modellen nur unzureichend abgebildet, ebenso die Pause der Globalen Erwärmung seit etwa 2003.

Einer neuen Studie des US-amerikanischen National Center for Atmospheric Research in Boulder zur Folge, kann die sogenannte Interdekadische Pazifische Oszillation (IPO) etwa 71% der Erwärmung im Zeitraum 1910 bis 1941 erklären. Auch für die Erwärmung im Zeitraum 1971 bis 1995 ist diese natürliche Schwankung der Meeresströmungen im Pazifik höchstwahrscheinlich zu 75% verantwortlich.

Damit widerspricht nicht nur diese Studie dem Bericht des Weltklimarates IPCC, der behauptet, dass die Menschheit für die Globale Erwärmung im Zeitraum 1951 bis 2010 hauptverantwortlich ist.

 



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