Für Ballonfahrer: Das Wetter war gut 2013!

Ballonfahrer sind wie kaum eine andere Flugsportart von gutem Wetter abhängig. Das Jahr 2013 war sehr gut für die vielen Ballonfahrer vor allem in Süddeutschland. Nils Römeling, Pilot bei Ballonfahrten Augsburg Events bestätigt dies: “Auf einen feuchten Frühling im April und Mai folgte ein besonders trockener und sonniger Sommer 2013.

Tolle Alpensicht (Copyright Ballonfahrten Augsburg Events) Der Herbst bisher hatte auch einige schöne Tage zu bieten mit vielen Ballonfahrten über farbiges Laub und Alpensicht.”. Das war nicht immer so, das Jahr 2012 bot z.B. lange nicht so viele schöne Tage zum Ballonfahren. Doch wie muss das Wetter überhaupt sein, damit man mit einem Ballon in die Luft steigen kann? Wir erklären es in Zusammenarbeit mit Ballonfahrten.com.

Das richtige Wetter zum Ballonfahren
Ein Heißluftballon ist an sich eine geschlossene Luftblase und “lebt” vom Temperaturunterschied innerhalb und außerhalb der Ballonhülle. Will heißen: Umso kühler draußen, umso besser, denn der Pilot verbraucht weniger Gas und muss weniger heizen. Temperaturen im Winter sind also geeigneter als im Sommer – der Ballon kann länger in der Luft bleiben. An richtigen heißen Tagen bleiben die Ballöner lieber am Boden: Denn die Tragkraft nimmt ab, umso heißer es tatsächlich ist.

Apropos Hitze: Im Sommer sieht man Ballone eigentlich nur in den frühen Morgenstunden und abends vor Sonnenuntergang in der Luft. Sieht man einen Heißluftballon zusammen mit einem Segelflieger in der Luft, so ist einer von den beiden in für ihn schlechten Verhältnissen unterwegs. Denn während die Segelflieger die Thermik benötigen, um möglichst lange in der Luft zu bleiben und sich unterhalb der dicken Wolken hochzuschrauben, fahren Ballonfahrer lieber nicht in der Thermik, die Winde sind zu unberechenbar.

Somit kann es in Bodennähe zu gefährlichen Manövern kommen und der Ballon ist nur bedingt zu steuern. Der Ballon wird in der Luft vom Wind beherrscht: Sowohl Geschwindigkeit als auch Fahrtrichtung bestimmt der Wind. Der Pilot kann durch die Änderung der Höhe beide Komponenten beeinflussen und somit bedingt steuern. So kommt es vor, dass man niedrig in die eine Richtung fährt, höher in eine andere.

Letztendlich sollte es trocken sein sowie eine gute Sicht herrschen. Gewitter sind übrigens für Ballonfahrer sehr gefährlich, vor allem wegen den unbeherrschbaren Windböen, die ein Gewitter mit bringt. Generell sollten bei Start und Landung eines Ballons maximal acht Knoten Wind herrschen.

Bild: Tolle Alpensicht (Copyright Ballonfahrten Augsburg Events)


2 Antworten

  1. Roman Mink sagt:

    Na ja die Aussage: Das Wetter war gut 2013 für die Ballonfahrer kann ich aber nur bedingt so stehen lassen.
    Wir im Saarland und Rheinland Pfalz hatten die ersten 6 Monate richtig Pech mit dem Wetter. Die Ballonfahrten sind auf über 70% für diesen Zeitraum eingebrochen.
    Juli bis Ende September war Spitze, während der Oktober sich erneut von seiner schlechtesten Seite gezeigt hat. Wenn tolles Wetter war, dann hatten wir immer mehr als 10 Knoten Wind.

  2. Ich habe es zum Glück sehr gut mit dem Wetter bei meinen Ballonfahrten erwischt. (: Ich hab 3 mal gebucht und musste zum Glück keinen einzigen Termin für den Ballonflug mit dem Heissluftballon verschieben!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.