Schnee-Notstand in Peru

Während die Medien derzeit ausgiebig über die Waldbrände in Kalifornien und Portugal berichten, passiert in Südamerika fast unbemerkt eine ganz andere Unwetterkatastrophe, die so gar nicht in das vielmals propagierte Bild der Globalen Erwärmung passen will. Ein Schneesturm hat das Leben im Süden Perus lahmgelegt.

Pressemeldungen zu Folge, wurden 12.000 Familien in der Stadt Puno von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem in der Region Carabaya über 90 cm Schnee gefallen sind. Inzwischen wurde der Notstand ausgerufen und eine Luftbrücke zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten eingerichtet.

Zwar ist es nicht ungewöhnlich, dass die Temperaturen im Spätwinter, also Ende August in dieser Höhe unterhalb des Gefrierpunktes liegen, jedoch herrscht dann in der Regel eine trockene Kälte, Niederschlag fällt hier normalerweise nur wenig. Der starke Schneefall hat auch dem Viehbestand arg zugesetzt. Mehr als 250.000 Alpakas sind verendet, weil sie in dem Schnee keine Nahrung mehr finden konnten, berichtete Reuters.

Bereits vor zwei Jahren kam es in der Atacama-Wüste in Chile zu heftigen Schneefällen, ein Phänomen, das sich möglicherweise zu häufen beginnt.


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