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Kreuzfahrten und Wetter

Kreuzfahrten werden immer beliebter bei Urlaubern, auch wenn es vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Heutzutage gibt es große Auswahl von Zielen, die man mit einem Schiff ansteuern kann, vom Mittelmeer über den Nil bis nach Südafrika, in die Karibik, nach Amerika oder Asien. Dabei sind solche Reisen dank der gewachsenen Anzahl von Reedereien oft auch für den schmalen Geldbeutel erschwinglich.

Wer es wettertechnisch lieber etwas ruhig mag, sollte bei einer Buchung unbedingt einen Blick auf das für die Jahreszeit übliche Wetter in der Region werfen. So ist zum Beispiel in der Karibik im Spätsommer und Herbst Hurrikan-Saison. Über dem Mittelmeer können sich insbesondere im Winter hin und wieder kräftige Stürme zusammenbrauen. Wenn das Wetter auf der Kreuzfahrt nicht mitspielen will, ist das ärgerlich aber nicht gefährlich, solange man sich an ein paar Regeln hält.

KreuzfahrtschiffWer eine Kreuzfahrt bucht, hat ein bestimmtes Bild von seinem Urlaub vor Augen. Man möchte interessante Ziele ansteuern und an Tagen, an denen kein Landgang vorgesehen ist, zum Beispiel mit einem guten Buch in der Hand auf der Sonnenliege an Deck die Meerluft genießen. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist das in diesem Fall besonders ärgerlich.

Manch einen mag der Gedanke, mitten auf dem Ozean von stürmischem Wetter überrascht zu werden, ein wenig erschrecken, denn immerhin begibt man sich vollständig in die Hände des Kapitäns und seiner Crew. Diese sind jedoch gut ausgebildete, erfahrene Profis, die ihr Schiff auch bei Sturm unter Kontrolle halten.

Wird man auf der Kreuzfahrt von Regen oder Sturm überrascht, gibt es allerdings ein paar Regeln, an die man sich halten sollte. Die heutigen Kreuzfahrtschiffe sind von ihrer Bauweise her sehr gut austariert, sodass man als Passagier von leichten Stürmen kaum etwas merkt. Trotzdem sollte man sich bei Regen oder selbst leichtem Sturm im Inneren des Schiffes aufhalten und nicht an Deck gehen. Regen kann den Boden rutschig machen. Die Crew wird jedoch auf Sie aufpassen und Sie selbstverständlich auf potenzielle Gefahren hinweisen.

Bei nahezu allen Wetterlagen können Kreuzfahrtschiffe heutzutage ihren Weg fortsetzen. Extrem präzise Wettervorhersagen sorgen außerdem dafür, dass Unwettergebiete umfahren werden können oder das Schiff im Notfall rechtzeitig den nächstgelegenen Hafen anlaufen kann. Natürlich kann es aber einmal zu rauer See kommen und in diesem Fall ist ein starker Magen von Nöten, denn auch wenn das Schiff in keiner Weise in Gefahr ist, ist starker Seegang auch im Inneren des Schiffes spürbar.

Weitere interessante Informationen zur Planung und Buchung von Schiffsreisen finden sich auf 1000kreuzfahrten.de.

4 Antworten

  1. Christian sagt:

    Das ist wirklich faszinierend, wie sie grosse Schiffe einfach dem Wetter trotzdem. Auch wenn der Wellengang sehr hoch ist, merkt man auf den Schiffen nichts.

    Gruß

  2. Mittelmeerkreuzfahrten im Sommer und in den Übergangsjahreszeiten sind wirklich schön. Im Winter wäre das auch allein von den Temperaturen her nicht ideal.

  3. Siegfried sagt:

    Das Wetter spielt eine enorme Rolle für den kommenden Urlaub, ob eine Schiffsreise oder ein Landreise, bei beiden sollte man das Wetter nicht aus dem Blick lassen. Denn das Wetter kann einem alles vermiesen!
    Da hilft auch nicht der größte Liner mit der besten Besatzung wenn Sie ihren gesamten Urlaub in der Kajute verbringen müssen.

  4. Ja moderne Kreuzfahrtschiffe sind inzwischen sehr gut in der Lage mit fast jeder Wettersituation fertig zu werden. Wenn der Seegang zu stark wird, kann der Kapitän Stabilisatoren am Schiff ausfahren lassen. Damit spürt man dann in der Regel nicht mehr so viel vom Wellengang. Aber ganz verhindern kann man es halt nicht und selbst im Mittelmeer gerade zum Ende und Anfang eines Jahres habe ich schon nette Stürme erlebt. Wie schon im Beitrag erwähnt, sollte man im Falle eines Sturms sich möglichst nicht außerhalb also auf Deck aufhalten, denn die Kraft des Windes gerade auf See sollte man nie unterschätzen und sich noch schnell mal festhalten wenn einen eine Windböe erfasst klappt in der Regel auch nicht, also lieber drinnen bleiben. Einmal hatten wir es, dass der Außenbereich sogar vom Kapitän aus den ganzen Tag lang gesperrt wurde, da merkt man dann erst wie voll das Schiff wirklich ist und wie viel Platz wegfällt, wenn das Deck nicht nutzbar ist. Wir waren froh, als am nächsten Tag wieder das Wetter besser war, so eine Deck-Sperrung brauchen wir nicht nochmal 🙂

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