WetterFirmenPrivate HomepagesWissenschaftGesellschaftShoppingSpecials  Suche 

13
Jun 10

Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa

categories Forschung, Klimawandel    

Forscher der ETH Zürich haben mit Hilfe von sechs neueren Klimamodellen mit einer Auflösung von 25 km die Entwicklung von Hitzewellen in Europa bis ins Jahr 2100 simuliert. Die Wissenschaftler wollten dabei herausfinden, ob man bestimmte Regionen identifizieren kann, die besonders stark von den steigenden Temperaturen betroffen sein werden.

SonneMotivation für diese Studie ist unter anderem die Hitzewelle in der ersten Augusthälfte des Jahres 2003, wo in einigen Regionen Europas Höchstwerte von über 40°C erreicht wurden. 40.000 Hitzetode gab es damals zu beklagen. Es kam zu Wasserknappheit, Engpässen in der Energieversorgung und Ernteausfällen in Höhe von geschätzten 13 Milliarden Euro.

Zur Beurteilung der Hitzewellen wurden in der Studie aber nicht nur die Tageshöchsttemperaturen betrachtet, sondern auch die nächtlichen Tiefstwerte, die relative Feuchte und die Dauer der Hitzewelle. Sind alle diese vier Werte sehr hoch, besteht ein besonders großes Gesundheitsrisiko.

Alle sechs verwendeten Klimamodelle zeigen dabei übereinstimmende Ergebnisse: am stärksten betroffen werden in der Zukunft sämtliche Flusstäler in Südeuropa, insbesondere die Poebene und die untere Donau sowie die Mittelmeerküste. In diesen Regionen liegen auch einige Großstädte, in denen die Wärmebelastung wegen des Stadteffektes noch höher sein wird, zum Beispiel in Mailand, Athen oder Neapel.

Weniger betroffen sein werden Regionen in Südeuropa die nicht unmittelbar am Mittelmeer liegen. Hier wird es zwar auch heiß sein, wegen der geringen Luftfeuchte ist die Hitze aber hier erträglicher.




twitter_de webnews Yigg myspace_de wong favoriten  



Kommentare

5 Kommentare zu “Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa”

  1. Study Center & Community » Blog Archive » Europa Briefmarken. Auf der EUROPA-Studie Unit der ATA. am 28.06.2010 um 07:56 Uhr 

    […] Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa : Wetter-Center … […]

  2. mYen - Meinel Energy Consult am 05.07.2010 um 11:04 Uhr 

    […] Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de […]

  3. Readers Edition » 36 Grad… und es wird noch heißer! am 05.07.2010 um 11:40 Uhr 

    […] Klimawandel: Neue Studie zu Hitzewellen in Europa, Wetter-Blog.de […]

  4. Flowerpower: Blumen bremsen Klimawandel : Wetter-Center.de Blog - Wetter, Klima, Vorhersage, Prognose, Witterung, Meteorologie, Wolken, Tornados, Wetterdienst, Hurricane, Hurrikan, Wirbelsturm, Sommer, Winter am 19.07.2010 um 22:54 Uhr 

    […] Klimamodellen hat der Wasserkreislauf eine zentrale Bedeutung. Es ist also auch wichtig, zu wissen, welche […]

  5. meteoralf am 26.07.2010 um 16:21 Uhr 

    Welche prinzipiellen Probleme numerische Dauervorhersagen ueber weite Zeitraeume in die Zukunft innehaben, hat doch laengst ein Mathematiker aus Giessen offengelegt.

    Warum wendet man sich nicht stattdessen einfach an die GEO-Wissenschaftler, die die verschiedenen Komponenten, aus denen Witterung und damit auch KLIMAWANDEL zusammengesetzt sind, sehr eindruecklich beschreiben koennen?

    Alleine, was Witterungsvorhersagen ueber mehrere Monate angeht, hinkt die Numerik da doch gewaltig hinterher…

Einen Kommentar hinterlassen!





Impressum