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Columbia University findet neue Mängel in Klimamodellen

Forscher der Columbia University haben herausgefunden, dass das sich langsam schließende Ozonloch über der Antarktis das Klima auf der Südhemisphäre entscheidend beeinflussen könnte. Dieser Einfluss wird noch in keinem IPCC-Klimamodell hinreichend berücksichtigt, obwohl die Ozon-Modelle von der World Meteorological Organisation seit 2006 genutzt werden!

Ozonloch im September 2006Die IPCC-Modelle ignorieren einfach die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Regeneration der Ozonschicht über der Antarktis in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts. (Das Bild links zeigt die Ausdehnung des Ozonlochs vom September 2006.)

Modelle, die die Regeneration berücksichtigen, zeigen übereinstimmend und entgegen den “offiziellen” IPCC-Modellen, dass die troposphärischen Winde in der Südhemisphäre in der Polarregion abnehmen und sich gleichzeitig weiter in Richtung Äquator verlagern. Damit könnte die Erwärmung der Atmosphäre auf der Südhalbkugel deutlich schwächer ausfallen als bisher gedacht.

Sogar eine Abkühlung der Südhemisphäre im Laufe der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts schließen die Forscher nicht aus. Gleichzeitig weisen sie aber auch daraufhin, dass die verwendeten Modelle nicht so eine gute Modellierung der Ozeanzirkulation enthalten wie die IPCC-Modelle.

Bereits im Dezember 2007 hatten Forscher Mängel in den IPCC-Klimamodellen gefunden: Kein Modell konnte das Klima der letzten 25 Jahre in den Tropen korrekt wiedergeben.


1 Antwort

  1. 3. Februar 2013

    […] Auswertung von Messungen des FCKW-Gehaltes im Wasser der südlichen Ozeane bestätigt, dass das Ozonloch dazu in der Lage ist, die Meeresströmungen und damit auch das Klima zu […]

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