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Klimawandel in Österreich: Keine Tendenz bei Extremen

Nachdem Klimaforscher der Universität Hamburg keine Trends bei Sturmereignissen in den letzten Jahren festgestellt haben, kommt nun auch der österreichische Wetterdienstes ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in einer Studie zu dem Schluss, dass die Klimavariabilität und damit die Extremwerte im Alpenraum in den letzten Jahren nicht zugenommen haben. Dies gilt sowohl für die Temperatur als auch für den Niederschlag. Die Studie basiert auf der ungewöhnlich langen und hochwertigen Klimadatenbank namens “Histalp“. Diese Datenbank besteht aus Messdaten von 58 Orten im Alpenraum, deren Datenreihen zum Teil bis ins Jahr 1760 zurückreichen.

Temperaturvariabiliät im Alpenraum seit 1780 Die Forscher kommen sogar zu dem Ergebnis, dass die Temperaturschwankungen im Alpenraum in den letzten Jahrzehnten geringer geworden sind, wie die Abbildung links zeigt. Hier sind die Schwankungsbreiten der Temperatur als 30-jährige Mittelwerte in drei Alpenregionen in den vergangenen beiden Jahrhunderten dargestellt (NW = nordwestlich, NE = nordöstlich, S = südlich des Alpenhauptkamms).

Die Studie fand jedoch auch heraus, dass es in den vergangenen 150 Jahren im Alpenraum um etwa zwei Grad wärmer geworden ist. Die Erwärmung liegt damit etwa doppelt so hoch wie die mittlere globale Erwärmung, die etwa 1 Grad beträgt.

Die Ursache dafür könnte sein, dass sich in den letzten Jahren im Sommer die subtropischen Hochdruckgebiete von Italien etwas in Richtung Norden verlagert haben. Das bedeutet für den Alpenraum heute 300 mehr Sonnenstunden als noch vor 50 Jahren. Die Forscher konnte auch widerlegen, dass es eine Tendenz zur Verkürzung der Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst gibt, wie oft behauptet wird.


1 Antwort

  1. also das mit der erwärmung merk ich als skifahrer extrem. in einigen skigebieten ist es gar nicht mehr so einfahc einen grossteil der pisten zu befahren, wenn es mal längere zeit nicht schneit.

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