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Weniger Hurrikans durch globale Erwärmung?

Forscher der University of Miami’s Rosenstiel School of Marine and Atmospheric Science haben mit Hilfe eines neuen, hochaufgelösten Computermodells mit 3×3 km Auflösung die Entstehung von Hurrikans bei einem wärmen Klima simuliert. Die Forscher wollten damit beweisen, was bisher immer nur vermutet wurde: Wegen der höheren Meeresoberflächentemperaturen können sich Hurrikans leichter und schneller bilden.

Hurrikan Katrina 2005Doch das Ergebnis der Modellrechnungen sieht ganz anders aus: Bei höheren Wassertemperaturen wächst der Einfluss der vertikalen Windscherung derart, dass die Entwicklung von Hurrikanen gebremst wird! Wenn sich allerdings Tropenstürme bilden, sind diese im Mittel stärker ausgeprägt als in einem nicht so warmen Klima.

Fazit: Die globale Erwärmung könnte dazu führen, dass es in Zukunft weniger, dafür aber stärkere Hurrikans gibt. Diese Studie bestätigt damit eine Untersuchung der NOAA aus dem Jahre 2007, die zu ähnlichen Ergebnissen kam.

Aktuelle Informationen über die laufende Hurrikan- und Taifun-Saison gibt es übrigens auf Hurricanblog.de.


2 Antworten

  1. 21. April 2009

    […] sich die Globale Erwärmung auf die Entstehtung von Tropischen Wirbelstürmen auswirkt, ist derzeit noch umstritten. Jetzt haben Wissenschaftler der Harvard University herausgefunden, dass alles offenbar noch […]

  2. 22. Oktober 2009

    […] Aussagen über das Auftreten von Tropenstürmen erstellen und so Rückschlüsse auf den Einfluss der globalen Erwärmung auf die Anzahl der Tropenstürme ziehen. Bisher ist man auf die wenigen Schiffs- und […]

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