Worauf Sie bei Online-Händlern achten sollten

Das Internet hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Wandlung mitgemacht. Während wir es vor zehn Jahren vielleicht hauptsächlich zur Informationsbeschaffung und zum Chatten nutzten, kaufen wir hier heute unsere Konzertkarten und bestellen das neue Kleid für den Urlaub im Süden, den wir ebenfalls im Internet gebucht haben. Doch aufgepasst: Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich sorgfältig über den jeweiligen Anbieter und Online-Händler, um sich vor Missbrauch zu schützen.

Gibt es im Online-Shop genaue Informationen zum Anbieter und seinem Gewerbe?

Überprüfen Sie, ob der Händler eine vollständige Anbieterkennzeichnung auf seiner Webseite bereitstellt. Dies schließt den Namen und Kontaktdaten des Anbieters ein. Auch Gewerbedaten wie das Gewerberegister, die Gewerbenummer, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und die Aufsichtsbehörde sollten angegeben sein. Wichtig sind ebenfalls der vollständige Unternehmensname, sowie die Rechtsform des Gewerbes. Achten Sie darauf, ob die Geschäftsbedingungen zur Einsicht verfügbar sind, sowie Informationen zum Datenschutz und zum Widerrufsrecht.

Wie ist der Zahlungsvorgang?

Die Arten der Zahlungsmöglichkeiten können Ihnen Aufschluss darüber geben, wie seriös ein Händler ist. Häufig wird die Zahlung per Kreditkarte oder Vorkasse verlangt. Seien Sie skeptisch bei Angeboten, die Ihnen „Erst Ware, dann Geld“ versprechen und geben Sie Zahlungen per Bankeinzug, Überweisung oder Rechnung den Vorzug vor Nachnahme und Kreditkartenzahlung. Wichtig ist auch, dass alle möglichen Kosten transparent angezeigt werden. Um deutsche Verbraucher vor unerwünscht abgeschlossenen Geschäften im Internet zu schützen, muss eine eindeutige Formulierung wie „kostenpflichtig bestellen“ oder „kaufen“ auf das Ende des Bestellprozesses hinweisen. Als nicht gesetzeskonform gelten zum Beispiel „anmelden“, „bestellen“ und „weiter“. Achten Sie nach dem Kauf auf den Erhalt einer Bestellbestätigung.

Nutzt der Online-Shop eine verschlüsselte Datenverbindung?

Das A und O bei Online-Käufen ist es, eine sichere Verbindung zu nutzen, durch die Ihre Daten bei der Übertragung verschlüsselt werden. Bei einer verschlüsselten Datenverbindung erscheint in der Adresszeile des Browsers „https“, wobei der Buchstabe „s“ für „secure“ also sicher steht. Es sollte ebenfalls ein kleines Vorhängeschloss erkennbar sein. Der Browser überprüft bei jedem Aufruf einer https-Adresse, ob der Anbieter der jeweiligen Seite ein gültiges Zertifikat wie das Thawte Siegel vorweisen kann. Sollte eine verschlüsselte Webseite über ein nicht gültiges Zertifikat verfügen, erhalten Sie eine Warnmeldung. Überlegen Sie sich ebenfalls gut, ob Sie eine Seite aufrufen wollen, die über kein Zertifikat verfügt.

Sicherheit beim Online-Einkauf kann durch das Befolgen dieser Tipps einfach sein und Ihr Kauferlebnis noch verbessern. Viel Spaß beim Online-Shopping!


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Antarktis: Neuer Meereis-Rekord

Bereits mehrmals war auf diesem Blog das antarktische Meereis ein Thema (siehe “Die Antarktis, das Meereis und der Klimawandel”,  “Winde führen zu immer mehr Eis in der Antarktis” und “Meereis: Arktis vs. Antarktis”). Jetzt gibt es wieder interessante Neuigkeiten.

Wie auf dem Blog “Talking about the Weather” zu lesen ist, wurde Ende Juni 2014 gleich zwei Mal innerhalb einer Woche ein neuer Allzeitrekord bei der Ausdehnung des antarktischen Meereises aufgestellt – und das trotz globaler Erwärmung! Der aktuelle Rekord steht nun bei 2,112 Millionen Quadratkilometer über dem Normalwert. Der alte Rekord von 1,840 Millionen Quadratkilometer stammte vom 20. Dezember 2007.

Meereis in der AntarktisRechnet man das Meereis der Nord- und Südhalbkugel zusammen, ergibt sich damit eine globale positive Anomalie von etwa 1 Millionen Quadratkilometern. Die Abbildung links zeigt die Entwicklung des Meereises in der Antarktis seit dem Beginn der Satellitenmessungen im Jahre 1979 (Quelle: The Cryosphere Today).

Man erkennt hier deutlich den langfristigen Anstieg des Meereises, insbesondere aber auch den starken Anstieg seit dem Jahre 2011. Die genaue Ursache dafür ist weiterhin nicht endgültig geklärt, hängt aber höchstwahrscheinlich mit der zunehmenden Westwinden über dem Südpolarmeer zusammen.



Sommer 2014: Kommt die Wärme?

Der Sommer 2014 hat sich bisher nicht unbedingt von seiner besten Seite gezeigt. Wie stehen die Chancen für eine hochsommerliche Periode in den nächsten Wochen?

Werfen wir dazu zunächst einen Blick auf die aktuellen Ensemblevorhersagen für den Raum Berlin (Quelle: Wetter24/Profikarten):

Juni/Juli 2014

Die Modelle zeigen zunächst eine verhaltene Erwärmung, bevor es zum Monatswechsel erneut mit den Temperaturen abwärts geht. Jedoch steigen schon im Verlauf der ersten Juliwoche die Chancen auf Sommertage über 25°C deutlich an, auch die weitere Entwicklung darüber hinaus zeigt hohe Chancen für warme Tage. Das zeigen übrigens auch andere Vorhersagemodelle.

Interessant ist auch der Blick in die Vergangenheit. Die folgende Grafik zeigt für Berlin alle Jahre in denen wie in diesem Jahr der Mai zu kalt und der Juni normal ausgefallen ist und was danach folgte. Die Abweichungen sind hier bezogen auf 30 Jahre gleitenden Mittelwerte.

Sommer 2014

In den meisten Fällen folgte ein normaler bis warmer Juli (ca. 70 Prozent), ein warmer bis sehr warmer August (ca. 60 Prozent) und ein normaler bis warmer September (ca. 80 Prozent). Dabei sind die Abweichungen im August mit bis zu 3 Grad über normal am größten. Das letzte ähnliche Jahr war übrigens 2005, dies liegt allerdings bei den kühlen Varianten.

Fazit: Die Chancen für hochsommerlich warmes Wetter steigen im Laufe des Monats Juli deutlich an. Das “Restrisiko” für kühles Wetter liegt dann nur noch bei etwa 30 Prozent, so dass wir uns besonders für den August auf richtiges Sommerwetter freuen dürften.



Zentrum für Sand- und Staubsturmvorhersage

Vor wenigen Tagen hat der spanische Wetterdienst Aemet das “Barcelona Dust Forecast Centre” offiziell in Betrieb genommen. Diese Institution ist von der Weltorganisation für Meteorologie WMO anerkannt, um Sand- und Staubsturmvorhersagen und entsprechende Warnungen für die Regionen Nordafrika, Europa und den Mittleren Osten herauszugeben.

Das Zentrum ist eine Kooperation des staatlichen spanischen Wetterdienstes Aemet, dem Ministerium für Landwirdschaft, Nahrung und Umwelt sowie dem Barcelona Supercomputing Center (BSC-CNS). Die Vorhersagen sind im Internet frei verfügbar.

Staubsturm-Vorhersage vom Barcelona Dust Forecast Center

Weltweit sind Schätzungen zu Folge etwa 2 Milliarden Menschen in trockenen Regionen von Sand- und Staubstürmen direkt betroffen. Die gesundheitlichen Folgen solcher Stürme reichen von Atemwegsbeschwerden über Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu Augeninfektionen.

Aber auch Hirnhautentzündungen oder das sogenannte Wüstenfieber treten vermehrt auf. Desweiteren haben Sand- und Staubstürme auch Auswirkungen auf den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr sowie auf die Landwirtschaft.

Neben den direkten Folgen, spielt Staub in Form als Aerosol eine wichtige Rolle beim Wettergeschehen und im Klimasystem, da es Auswirkungen auf die Wolkenbildung und die einfallende Sonnenstrahlung hat und sogar die Entstehung von Tropischen Wirbelstürmen beeinflussen kann. Desweiteren dient das in Staub enthaltene Eisen und Phosphor als Dünger, der sowohl für den Regenwald als auch für den Ozean eine wichtige Rolle spielt.