Welche Wetter-Zusatzsensoren sind sinnvoll?

Vor kurzem hatten wir uns damit befasst, wie man kostengünstig mit einer eigenen Wetterstation in ein Wetter-Netzwerk startet. Heute wollen wir uns ansehen, welche Mobile-Alerts-Zusatzsensoren eine sinnvolle Ergänzung sind.


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Ein bedeutender Vorteil des Mobile-Alerts-System ist, dass man bis zu 50 Sensoren an einer Station betreiben kann. Dabei können diese im Haus oder auch in der Natur an verschiedenen Orten verteilt sein.

Für die Überwachung des Klimas in Innenräumen ist neben der Temperatur auch die Luftfeuchte von Bedeutung. Feuchte Luft kann zur Schimmelbildung führen, deshalb sollte die relative Luftfeuchte in Innenräumen nicht über 60% steigen. Es empfiehlt sind somit für die Raumklimaüberwachung ein zusätzlicher Temperatur-Feuchte-Sensor pro Raum, z.B. der MA-10200.

Falls Sie sich mehr für Wetter und Klima vor der Tür interessieren, gibt es auch hier interessante Möglichkeiten zur Erweiterung. Professionelle Wetterdienste messen die Temperatur nicht nur in der Standardhöhe von zwei Metern, sondern auch zusätzlich in 5 bis 10 cm über dem Erdboden. Fällt die Temperatur in dieser Höhe unter 0°C, spricht man von Bodenfrost. Für diese Messung kann man zum Beispiel den Zusatzsensor MA-10101 nutzen. Auch der Sensor MA-10300 ist dafür geeignet, der gleichzeitig noch einen Temperatur- und Feuchtesensor bietet.



Interessant sind auch die Temperaturen in verschiedenen Tiefen im Erdboden. So misst der Deutsche Wetterdienst die Temperatur auch in 10, 20, 50 und 100 cm Tiefe. Damit lässt sich im Winter die Frosttiefe im Boden ableiten. Meteorologen nutzen die Erdbodentemperaturen zudem für Glättevorhersagen im Winterdienst. Wenn noch Frost im Boden ist, besteht erhöhte Wahrscheinlichkeit für Glätte durch Reif, gefrierende Nässe oder Eisregen. Auch für die Messung der Erdbodentemperatur ist der Zusatzsensor MA-10101 geeignet.

Wenn Sie einen Pool oder Gartenteich haben oder sogar ein Wassergrundstück, interessiert Sie vielleicht auch die Wassertemperatur. Auch dafür gibt es den speziellen Sensor MA-10700, der aus zwei Teilen besteht: einem schwimmenden Thermometer zum Messen der Wassertemperatur und einem Repeater mit integriertem Temperatur- und Luftfeuchtesensor. Für die Messung der Wassertemperatur kann aber auch der Zusatzsensor MA-10101 genutzt werden.

Eine Antwort

  1. Interessanter Artikel. Ich würde mir auch wünschen das Wetterstationen allgemein mehr kompatible mit mehr Außensensoren wäre um auch z.B die Bodenfrosttiefe zu ermitteln. Allerdings kommt man dann nicht um eine hochpreise Profi Wetterstation herum.

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