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Klima auf Mallorca

Mallorca, beliebtes Reiseziel vieler Deutscher und deshalb oft scherzhaft als 17. Bundesland bezeichnet, ist nicht nur im Sommer eine Reise Wert. Schaut man sich das Klima der Insel genauer an, findet man zum Teil überraschendes.

Cala RatjadaWer die Wärme liebt, sollte am ehesten in den Monaten Juni bis September nach Mallorca reisen. Die Höchstwerte liegen dann in der Regel zwischen 27 und 31°C. In diesen Monaten kann es aber durchaus auch unangenehm heiß werden, wenn Sahara-Luft aus Afrika heranweht. Der Temperaturrekord für Palma liegt bei 41,4°C vom 25. Juni 2001.

Im Verlauf des September stellt sich dann allerdings zunehmend wechselhafteres Wetter mit Schauern oder Gewittern ein, so dass im Mittel in diesem Monat knapp 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen, mehr als zum Beispiel in Berlin! Allerdings regnet es nur an einigen wenigen Tagen. Auch die höchsten Wassertemperaturen werden in diesen Monaten erreicht, wobei der Höhepunkt im August mit Werten um 25°C erreicht wird. Bis in den Oktober hinein bleibt das Mittelmeer um Mallorca aber über 20°C warm.

Der Herbstmonat Oktober ist allerdings der schlechteste Monat für einen Mallorca-Urlaub. In diesem Monat ziehen häufig Tiefdruckgebiete mit Schauer und Gewitter über die Insel und regnet es im Mittel 68 Liter Regen pro Quadratmeter und damit mehr als doppelt so viel wie in Berlin. Das führt dann gelegentlich zu örtlichen Überschwemmungen, wenn die sogenannten “Torrents” die Wassermengen nicht mehr aufnehmen können. Der absolute Monatsrekord liegt bei beachtlichen 241,8 Litern pro Quadratmeter und wurde im Oktober 1994 aufgestellt. Mit Höchstwerten um die 20°C ist es aber wenigstens noch angenehm warm.

Von November bis Januar herrscht dann oft wechselhaftes Wetter, die Regenmengen gehen aber etwas zurück und liegen dann etwa im Bereich der Werte für Berlin, ganz im Gegensatz natürlich zu den Temperaturen, hier sind im Mittel immer noch maximal 15 bis 16°C zu erwarten, im November sogar noch bis knapp 20°C. Bei gleichzeitig 18°C Wassertemperatur kann man da sogar fast noch ans Baden denken.

Im Januar kommt es auch häufig zu milden, windarmen Wetterlagen, den sogenannten “Calmes”, die dann häufig zur Mandelblüte führt. Gelegentlich kann es aber auch recht kalt werden. Der absolute Tiefstwert für Palma wurde am 12. Februar 1956 mit -10,0°C gemessen. Man sollte also auch auf Mallorca auf eine gute Heizung achten, wenn man im Winter dorthin verreist oder sich eine Immobilie zulegt, wie sie zum Beispiel auf lux-pro-mallorca.com angeboten werden.

Ab April darf man dann sich wieder mit Höchstwerte um die 20°C einstellen, wobei die Niederschlagsneigung vorübergehend wieder zunimmt. Auch im Mai kann es noch den einen oder anderen Gewitterschauer geben, bevor im Juni die Trockenheit und Wärme wieder einsetzt. Im Forum für Residenten finden man übrigens weitere interessante Mallorca-Informationen nicht nur für Urlauber, sondern auch für alle, die sich auf Mallorca niederlassen wollen.

Eine Antwort

  1. Sigi sagt:

    Mir ist es im Sommer zu heiß auf Mallorca, fahre deshalb jeden Winter gerne hin. Einerseits weil ich eine kl. Wohnung auf Mallorca habe und andererseits um den Winter in Deutschland zu vermeiden.

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