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Globale Erwärmung beendet?

Ist die Globale Erwärmung bald kein Thema mehr? Immer mehr Forschungsergebnisse gelangen an die Öffentlichkeit, die diesen Schluss zulassen könnten. In diesem Blog findet man unter anderem dazu die Artikel “Globale Erwärmung wird überschätzt” oder “Columbia University findet neue Mängel in Klimamodellen“. Auch der ehemalige Direktor des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Horst Malberg hat jetzt eine weitere interessante Arbeit zu diesem Thema verfasst. Auf Frank-Wettert.de war darüber bereits etwas zu lesen.

In dem Artikel geht es um den Zusammenhang zwischen Sonnenflecken und Temperatur auf der Erde. Sonnenflecken sind Regionen auf der Sonnenoberfläche, die etwa 1000-1500 Grad kälter sind als die fleckenfreie Umgebung, die etwa 6000°C heiß ist. Zeiten mit vielen Sonnenflecken folgen Perioden mit wenigen Flecken, dies sind die sogenannten Sonnenfleckenzyklen. Dabei gilt “In Zeiten mit einer hohen mittleren Sonnenfleckenzahl je Sonnenfleckenzyklus ist die Sonnenaktivität und damit der solare Energiefluss groß”. Im Mittel gibt es etwa 50 Sonnenflecken pro Zyklus.

Sonnenflecken

Bereits seit dem Jahre 1672 werden die Sonnenflecken beobachtet. Oben ist ein typisches Bild von Sonnenflecken zu sehen. Der Punkt unten in der Mitte entspricht übrigens der Größe der Erde! Vergleicht man den Verlauf der Sonnenfleckenzahlen pro Zyklus mit der Globalen Temperatur, findet sich ein eindeutiger Zusammenhang: “Die Zeiten der ruhigen Sonne (mit wenig Sonnenflecken) sind mit Kälteperioden verbunden. Zur Zeit des Maunder-Minimums herrschte die Kleine Eiszeit (1645 bis 1715). Die Folge des Dalton-Minimums der solaren Aktivität war die Kälteperiode des 19. Jahrhunderts”.

Seit etwa 2 Jahren wurden nur noch sehr wenige Sonnenflecken gesichtet, seit Juli 2008 sogar durchgehend fast gar keiner mehr! Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass parallel dazu in den letzten Jahren die Globaltemperatur nicht mehr gestiegen ist, obwohl der CO2-Gehalt der Atmosphäre weiter zugenommen hat! Sollte sich diese Abkühlung in den nächsten 2 bis 3 Jahren fortsetzen, kann man davon ausgehen, dass der Einfluss der Sonne deutlich höher einzuschätzen ist, als der Einfluss der Treibhausgase. Die Globale Erwärmung könnte also beendet sein!


24 Antworten

  1. BastyFantasty sagt:

    So ist es. Nur mit dieser Nachricht könnte die Polit-Kaste kein Geld mehr machen, deshalb gilt die offizielle Parole von der Erderwärmung weiter.

  2. Dana sagt:

    Genau so wird es sein, dann kann man uns ja keine Ökösteuer mehr abknöpfen und uns nicht verbieten normale Glühbirnen zu kaufen.

    Wahrscheinlich fühlt sich aber wieder bal jemand auf den Plan gerufen, der uns wieder belehren will, dass wir die globale Erwärmung ja nicht unterschätzen sollen.

    Und da sag ich auch hier wieder, ich merk nix von ner globalen Erwärmung in Deutschland. Die Sommer sind kurz und kühl und dieser Winter hört einfach überhaupt nicht auf und passt so nicht in das Bild der Klimaforscher!

  3. nukular sagt:

    Wenn die Treibhausgase kaum Auswirkungen auf die globale Erwärmung haben, wie kommt es dann, dass die Temperaturen trotz der äußerst geringen Anzahl an Sonnenflecken nicht abfällt, so wie es bei den früheren Beispielen der Fall war, sondern stagniert?
    Und was wird denn dann wohl passieren, wenn der Zyklus der Sonnenflecken wieder in die aktive Phase kommt? Hmmm….

  4. Andy Marxsen sagt:

    Es ist doch längst bewiesen, dass sie Sonnenfleckenaktivität nicht annährend den Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte erklärt. Siehe: http://home.arcor.de/klaus.lampen/folgen.html
    Gibt also keinen Grund, so weiter zu machen wie bisher

  5. Matthia sagt:

    Zeit das die Sonne wieder loslegt. Mir kann es gar nicht warm genug sein!

  6. Sepp sagt:

    Klimaerwärmung das ich nicht lache es ist viel zu kalt heuer im Sommer wir sollten mehr Autofahren das es wärmer wird wer von der Klimaerwärmung spricht hat überhaubt keine Ahnung vom Wetter
    es gibt zuviele Wissenschaftler die lautern schmarn in die Welt setzen.zuerst war es der sauere Regen dann das ozonloch und jetzt die
    Klimaerwärmung was werden sie als nächstes erfinden um viel Steuer abzuzocken

  7. Tatjana sagt:

    Also Klimaerwärmung hin oder her.
    Die Abgase schaden eindeutig unserer Gesundheit und der unserer Kinder. Durch einen hohen Konsum von Energie und Waren leidet auch unser Klima. Umweltverschmutzung nennt sich das. Wo soll der ganze Müll denn hin? Und wie lange wollen wir noch auf Atombomben wie Tschernobyl sitzen? Ja klar, Sparlampen sehen doch SO unesthetisch aus! Und Politiker sind alle doooof…Man Leute, genau! Dann wird es ja Zeit, dass jeder seinen Beitrag dazu leiset und etwas umdenkt, oder? Welchen Wert hat nun die Aussage über das angebliche “Ende” der Klimaerwärmung für unser Verhalten dann überhaupt? Genau, gar keinen.
    Und wem es in Deutschland zu kalt ist, soll doch nach Mallorca auswandern, oder von mir aus gleich in die Wüste.

  8. Tatjana sagt:

    An den Moderator:
    Sortiert die Komentare vielleicht besser so, dass der letzte (der aktuelle) am Anfang steht, erscheint mir logischer. Aber vielleicht habe Unrecht. Danke

  9. meteomara sagt:

    An Tatjana: Ich finde die Sortierung so ganz gut.

  10. Die Klimamodelle sind in meinen Augen so ungenau wie teilweise die reine Wettervorhersage.
    Das Problem der Klimaforscher ist, das Sie nicht mehr die natürlichen und den vom Menschen verursachten Erwärmung auseinander halten können.
    Mit den pessimistischen Prognosen des IPCC werden
    m.E. Horrorszenarien verbreitet.
    Die tatsächliche Erwärmung bis 2100 dürfte irgendwo zwischen 1-6°C liegen.
    Und immer noch wird ein entscheidener Faktor unterschätzt: Die Sonne.

    T.Printz

  11. thomas wibbe sagt:

    Also nach Mallorca auswandern ist keine gute Empfehlung. Ich wohne dort seit 13 Jahren und seit 2001 haben die Feuchtigkeit und allgemein extreme Regenfälle stark zugenommen.
    Aber ernsthaft: das Problem sind nicht die falschen Prognosen sondern die falsche Lebensweise der zivilisierten Menscheit. Nicht nur, dass wir immer mehr werden, wir verbrauchen auch in immer schnelleren Tempo die Ressourcen des Planeten!
    Lest mal dazu “Kollaps” von Jared Diamond, sehr zu empfehlen!

  12. Uhlig sagt:

    1. Als “Ötzi” starb war der Gletscher viel kleiner.
    2. Als die Wikinger auf Grönland (Grünland)Wein ernteten gab es noch keinen Klimaschwindel.
    3. Am Nordpol wird es wärmer, das ist in einer Warmzeit immer so.
    Am Südpol wird es aber kälter und hier befinden sich 90 % der Eismassen.
    4.Dann gibt es noch eustatischen Veränderungen. Das ist die thermische Ausdehnung der Meere. Sie hat nichts mit Schmelzwasser zu tun.
    5. Das Stürme durch die Erderwärmung entstehen, ist Propaganda. Die Physik lernt uns,
    dass durch Temperaturunterschiede Luftmassen bewegt werden.
    Als der Temperaturunterschied zwischen den Tropen und der Arktis verursacht Stürme.
    Erwärmt sich das Klima weltweit, hätten wir weniger Stürme. Wäre das spektakulär?
    Nein, also behauptet man das Gegenteil.
    6. Jeder größere Vulkanausbruch würde die Atmosphäre für längere Zeit mit mehr CO2 belasten, als die Menschheit in den letzten 200 Jahren produziert hat. Aber ist CO2 denn tatsächlich die große Belastung? Wir machen das Klima mit CO2 kaputt, heißt es inzwischen überall. Der Beweis: Temperaturkurven zeigen seit 1880 einen durchschnittlichen Anstieg. Bei genauer Betrachtung ist aber nur ein Anstieg von sagenhaften 0,6% feststellbar und eine in Hawaii betreute CO2-Kurve bescheinigt eine Zunahme von überwältigenden 0,03%. Also ganz klar – CO2 sorgt für Klimaerwärmung.
    7. CO2 ist schwerer als Luft.

    u.s.w.

  13. Christoph sagt:

    ach ich liebe Klimawandelleugner…schon mal nachgedacht, dass es selbst wenn es keinen Klimawandel gibt es nicht schlecht wäre, wenn wir ein wenig ressoucensparender und umweltbewusster Leben. Oder wollt ihr diesen verschwenderischen Lebensstil gerade der Europäer und Nordamarikaner auch einfach leugnen? Also von daher finde ich es sehr sinnvoll auf alternative Energien umzusteigen, die Energieeffizienz zu verbessern und ein wenig mehr auf die Umwelt zu achten – Klimawandel hin oder her!

  14. meteomara sagt:

    Schockierendes aus den Reihen der IPCC-Wissenschaftler ist heute in der Presse: Offenbar wurden für die IPCC-Klimaberichte die Daten über die Klimaerwärmung manipuliert. Mehr Infos z.B. auf Spiegel Online unter: http://tr.im/FveJ

  15. xx sagt:

    Wie lächerlich “Klimawandel könnte beendet sein”!

    Es geht darum, dass die globale Erwärmung ein langfristiger Prozess ist, d.h. dass es klar ist, dass es in Deutschland noch keine Plamen gibt. Die Temperatur nimmt DURCHSCHNITTLICH zu, das schließt kalte Winter wie zur Zeit mit ein!

    Begreift es, dass es nur dem Schutz der Umwelt dient, wer sind wir eigentlich uns derartig aufzuführen? Das ist nicht unser Planet!

  16. Jukkl sagt:

    Wenn es bei mir zu Hause zu warm wird, schaue ich doch zunächst nach der Heizung. Merkwürdigerweise war es in der Klimageschichte doch so, dass sich ZUERST die Erde erwärmte, und erst DANACH der CO2 Gehalt der Atmosphäre stieg. Also alles Hysterie? Eine ganz lange Schweinegrippe? Aber egal – gute Luft für alle ist auch allemal besser.

  17. Ich denke, dasswir unabhängig von einer Erwärmung etwas für die Umwelt tun müssen und zwar weltweit. 7 Mrd Menschen und deren Bedürfnisse können wir die Erde nicht gesund sein. Ich denke dass die Überbevölkerung und die maßlose Verschwendung von Ressourcen aufhören muss. Dann kann sich die Erde auch wieder erholen.

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