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Mit Ozean-Düngung gegen den Klimawandel?

Verschiedene Wissenschaftler haben in den letzten Jahren den Vorschlag unterbreitet, mittels Eisen die Ozeane zu düngen. Im Ozean kommt Eisen normalerweise nur selten vor, im Gegensatz zu den Kontinenten. Durch die Ozean-Düngung könnte das Wachstum von Phytoplankton angeregt werden. Dabei nimmt das Plankton Kohlendioxid auf, das dann später beim Absterben bzw. durch Ausscheidungen der Plankton fressenden Tiere auf den Grund des Ozeans sinkt.

Auf einer Konferenz in Woods Hole, Massachusetts soll jetzt geklärt werden, in wieweit solch eine Düngung realistisch wäre. Dabei werden auch ökonomische und politische Fragen diskutiert. Dutzende Experimente zur Ozeandüngung wurden seit den 1980er Jahre bereits durchgeführt, mit unterschiedlichem Erfolg. Der Ozeanograph John Martin hatte seinerzeit mit dem Spruch “Gebt mir einen halben Tanker mit Eisen und ich gebe euch die nächste Eiszeit” bei seinen Kollegen für Schlagzeilen gesorgt.

Weitere Informationen bei Science Daily.


1 Antwort

  1. 1. April 2012

    […] Ozonschicht in der Stratosphäre beeinflussen. Das enthaltene Eisen andererseits könnte zudem als Dünger für die Ozeane funktionieren, indem es das Wachstum des Phytoplanktons anregt. Tweet  {lang: ‘de’} […]

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