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16 Mai 13 |
CO2-Konzentration erreicht weltweit neue Höchstwerte Forschung, Klimawandel
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Nach einer aktuellen Veröffentlichung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zur Folge hat die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre an zahlreichen Messstellen die symbolische Grenze von 400 ppm (parts per million) überschritten.
Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der CO2-Konzentration in Mauno Loa in den letzten 300 Jahre. Die Daten vor 1958 sind aus Eisbohrkernen abgeleitet, danach handelte es sich um echte Messungen.

Am 9. Mai 2013 erreichte die mittlere tägliche CO2-Konzentration an dieser Messstation erstmals einen Wert über 400 ppm, nämlich genau 400.03 ppm. Mauna Loa ist die weltweit längste Messreihe zur CO2-Konzentration.
Dies ist weltweit allerdings nicht die erste Überschreitung dieses Schwellwertes. Im April 2012 wurden bereits in Barrow, Alaska sowie in Alert, Kanada ein Monatsmittelwert von 400 ppm gemessen. Auch in Ny-Ålesund, Norwegen sowie in Izaña auf den Kanarischen Inseln wurden im Jahre 2013 Werte über 400 ppm registriert.
Die WMO unterhält mit dem “Global Atmosphere Watch” ein weltweites , standardisiertes Messnetz von Stationen in mehr als 50 Ländern. Damit wird nicht nur die Konzentration von Kohlendioxid, sondern auch von anderen Treibhausgasen wie Methan und Stickoxiden überwacht.
Auf der Nordhalbkugel wird jetzt im Sommer die Kohlendioxidkonzentration wieder etwas zurückgehen, da aufgrund der Vegetationsperiode mehr Kohlendioxid von den Pflanzen absorbiert wird, spätestens zum Ende des Jahres wird dann wieder mit Werten über 400 pm gerechnet.
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Ihr Fachmann für Handwerk.
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7 Mai 13 |
Messkampagne zum Salzgehalt im Atlantik Forschung, Klimawandel
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Der Salzgehalt und die Temperatur des Meerwassers sind wichtige Einflussfaktoren für die globalen Meeresströmungen und deswegen wichtig für das Klimasystem. Deshalb wurden vor kurzem die zwei Satelliten SMOS (Soil Moisture Ocean Salinity) und Aquarius in Betrieb genommen.
Um die Satellitendaten möglichst genau auswerten zu können, sind Vor-Ort-Messungen von großer Bedeutung. Dazu wurde das internationale Forschungsprojekt namens SPURS (Salinity Processes in the Upper Ocean Regional Study) ins Leben gerufen. Eine Messkampagne ist gerade abgeschlossen worden.
Das spanische Forschungsschiff Sarmiento de Gamboa war im Zeitraum vom 16. März bis 13. April 2013 zwischen den Kanarischen Inseln und den Azoren unterwegs. 19 Wissenschaftler, 6 Techniker und 18 Crewmitglieder waren an Bord, um in den oberen Schichten des Atlantiks den Salzgehalt und andere Parameter zu messen. Die Region zwischen den Kanaren und Azoren ist das sogenannte Nordatlantische Salzmaximum. Hier ist das Meereswasser an der Oberfläche so salzig wie nirgendwo anders im offenen Ozean weltweit.
Die Forscher wollten unter anderem untersuchen, wie Turbulenzen an der Meeresoberfläche den Übergang von Wasserdampf in die Atmosphäre beeinflusst. Bemerkenswert dabei ist, dass kleinskalige Prozesse im Atlantik großskalige Prozesse in der Atmosphäre beeinflussen können. Wie genau das abläuft, ist aber derzeit noch unklar.
Mit Hilfe eines hinter das Schiff hergezogenen Messgerätes namens Air-Sea Interaction Profiler (ASIP) wurden Salzgehalt, Temperatur und Turbulenz in den oberen 10 Metern des Nordatlantik vermessen. Die Forscher fanden, dass der Salzgehalt stark variiert. So gibt es Regionen mit Frischwasser, die sich fortbewegen und nur langsam mit dem salzigen Meereswasser vermischen.
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1 Mai 13 |
Klimaneutral heizen mit Holzbriketts Klimawandel
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Der größte Teil des weltweiten Energiebedarfs wird heutzutage immer noch von Kohle gedeckt. So ist es nicht verwunderlich, dass der weltweite Kohleverbrauch in den letzten Jahren fast stetig gestiegen ist. Das Verbrennen fossiler Rohstoffe ist allerdings problematisch und nicht klimaneutral.
Dabei gibt es Alternativen. Zum Heizen können statt Braunkohle zum Beispiel Holzbriketts genutzt werden. Holzbriketts werden durch Pressen von trockenen unbehandelten Holzpartikeln, beispielsweise Hobelspänen oder Sägemehl hergestellt. Sie haben fast dasselbe Brennverhalten wie Braunkohle, erzeugen aber viel weniger Asche. 100 kg Holzbriketts ergeben unter 1 kg Asche. Außerdem haben sie einen geringeren Schwefelanteil als Braunkohle.
Der große Vorteil ist allerdings, dass es sich bei Holzbriketts um einen nachwachsenden Rohstoff handelt und dass man damit nahezu klimaneutral heizen kann. Holzbriketts geben bei ihrer Verbrennung genau so viel Kohlendioxid an die Atmosphäre ab, wie ein nachwachsender Baum aufnimmt. Es fällt allerdings noch Energiebedarf für Transport und Herstellung an, die in der Klimabilanz meist nicht berücksichtigt werden.
Dabei sind Holzbriketts günstig, haben einen sehr niedrigen Wassergehalt von unter 10% und deshalb mit etwa 5 kWh pro kg einen hohen Energieinhalt wie Braunkohle. Waldfrisches Holz hat dagegen bei einem Wassergehalt von 50% nur einen halb so hohen Energiegehalt. Holzbriketts dürfen, sofern sie aus naturbelassenem Holz bestehen und nach der DIN-Vorschrift EN 14961-3 zertifiziert sind, zum Heizen in Öfen und Kaminen verwendet werden. Auch das Befeuern von Herden oder Saunaöfen sowie die Verwendung zum Grillen ist gestattet.
Bild: Künnert Siegfried.Thuebi84 at de.wikipedia.
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