• Allgemein
  • 2

Taifun und Monsun sorgen für Unwetter in Asien

In Asien ist derzeit wettertechnisch richtig viel los, das lässt schon das aktuelle Infrarot-Satellitenbild von Freitag dem 20.06.08 mittags unserer Zeit erahnen (alle Bilder dieser Seite (C) by MC-Wetter, klicken Sie jeweils auf die Bilder für eine große Version).

Satbild vom 20.06.08

Doch was sieht man hier alles? Zunächst zur Orientierung: Ganz links ist Indien zu erkennen, ziemlich in der Mitte liegt Vietnam und ganz unten rechts Australien.

Über Indien, weiter rechts bzw. östlich über dem Golf von Bengalen sowie vor der Küste Thailands sind “weiße Kleckse” zu sehen. Dies sind riesige Gewittercluster, die in der Region derzeit teils ergiebigen Monsunregen mit mehr als 50 Liter pro Quadratmeter in 12 Stunden bringen. Weitere Ausführungen zum aktuellen Monsun finden sich auf Wetter24.de. Auch über China sind zahlreiche Gewitterwolken zu sehen, die in den letzten Tagen für Überschwemmungen gesorgt haben.

In der rechten Bildhälfte ist der Taifun Fengshen zu sehen, der zurzeit die Phillipinen mit kräftigen Regenfällen und Sturmböen versorgt. Im sichtbaren Satellitenbild kann man auch ein Auge erahnen:

Taifun Fengshen

In nur 6 Stunden vielen dabei örtlich über 100 Liter Regen pro Quadratmeter, fast doppelt so viel wie bei uns in einem ganzen Monat. Fengshen wird in den nächsten Tagen nach Norden ziehen und damit für weitere ergiebige Regengüsse sorgen, die dann Erdrutsche auslösen könnten.


2 Antworten

  1. meteomara sagt:

    Ergänzung: news.ch meldete am 20.06.08: “Der Taifun Fengshen hat mindestens 18 Menschen auf den Philippinen das Leben gekostet. Tausende flüchteten vor dem Sturm und den Überschwemmungen aus ihren Häusern.”

  2. meteomara sagt:

    Weitere Ergänzung: tagesschau.de meldet am 22.06.08: “Der Taifun “Fengshen” hat die Philippinen schwer getroffen. Mindestens 155 Menschen starben dem Roten Kreuz zufolge durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Ungeklärt ist das Schicksal von 800 Passagieren einer gekenterten Fähre. Deren Angehörige erheben schwere Vorwürfe.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.